Puuuhhh…Endlich vorbei…
Ich hatte die letzten dreieinhalb Wochen einen mehr oder weniger anstrengenden Ferienjob in Brensbach bei der Firma OE-KU. Diese stellt Kunststoffartikel für die Medizin her, z.B. Teile für die Dialyse oder für Infusionen. Dass meine Arbeit anstrengend war, kann man nicht direkt sagen, weil die Arbeit an sich schon sehr stupide war: Ich musste die Kunststoffteile, wenn die Maschine fertig war, mit dem Beutel entnehmen und mit einem Kabelbinder verschließen, einen Aufkleber darauf kleben und in einen Karton legen. Dann warten bis der Karton mit einer bestimmten Anzahl von Beuteln (1-4) gefüllt war und den Karton zukleben und ebenfalls mit einem Aufkleber versehen. Fertig!
Nun werdet ihr bestimmt denken, dass diese Art von Arbeit nicht anstrengend ist. Stimmt, die Arbeit an sich war locker, nur die Arbeitszeiten waren nicht so human…
Ich hatte nämlich Schichtdienst. Da bedeutet, dass ich 2x Früh-, 2x Spät- und 2x Nachtschicht hatte. Frühschicht war von 05:30-14:00 Uhr, Spätschicht von 14:00-22:30 Uhr und Nachtschicht von 22:30-05:30 Uhr! Und nach der Nachtschicht hatte man dann -freundlicherweise- eineinhalb Tage frei.
Trotzdem hat die Arbeit Spaß gemacht, weil all meine Arbeitskollegen sehr nett waren und ich schon seit langem nicht mehr so viel gelacht habe.
Alles in allem hat sich die Arbeit aber gelohnt, weil ich in der doch relativ kurzen Zeit viel Geld verdient habe!